Arkona - Goi, Rode, Goi


1. Goi, Rode, Goi
2. Yarilo
3. Nevidal (The Wonder)
4. Na Moey Zemle (In My Land)
5. Pritcha (The Parable)
6. V Tsepiakh Drevney Tainy (In Chains of Ancient Mystery)
7. Tropoiu Nevedannoi (On the Unknown Trail )
8. Liki Bessmertnykh Bogov (Faces of Immortal Gods)
9. Kolo Navi (Kolo of Nav)
10. Korochun
11. Pamiat (The Memory)
12. Kupalets
13. Arkona
14. Nebo Hmuroe, Tuchi Mrachniye (Sullen Sky Lurid Clouds)


Spricht man von Pagan Metal so verbinden dies die Meisten mit Klängen aus den Gefilden Nordeuropas. Dabei wird schnell übersehen, dass sie aus den Tiefen des Osten vermehrt erstklassige Combos aufmachen der Welt ihr Können zu präsentieren.

Arkona sind eine jener Bands, die mittlerweile den Status des Geheimtipps hinter sich gelassen und mit "Goi, Rode, Goi" ihr neustes Werk am Start haben. Ein knapp 80 minütiger Epos des Pagan Folk Metals in dessen Zentrum der Song "Na Moey Zemle" ("In My Land") steht, für den Arkona stimmliche Unterstützung unter anderem von Heidevolk, Månegarm, Obtest, Skyforger und Menhir bekommen. Hier kommt auch etwas Abwechslung in der Sprache zum Tragen, denn die Gastsänger bringen ihren Part in ihrer jeweiligen Landessprache ein.
Auf ihrem nunmehr fünften Studioalbum geht es einmal mehr äußerst abwechslungsreich zur Sache und Arkona finden eine nahezu perfekte Mischung aus melodischen Teilen, leichten Tempowechseln, hymnischen Passagen und epochalem Druck. Ebenso imposant ist das Gespür für den Einsatz der verschiedenen Gesangsteile. Klargesang, raue Growls und Chorgesang finden hier zu einer Einheit, die das Werk noch weiter aufwertet. Einen großen Anteil hieran hat sicherlich Frontfrau Masha, deren Stimme sich durch ihren Facettenreichtum in die Songs schmiegt und so die jeweiligen Stimmungen reflektiert. Müßig zu erwähnen, dass das Quartett auch jede Menge verschiedene traditionelle Instrumente zum Einsatz bringt.

Arkona haben mit "Goi, Rode, Goi" wieder einen gewaltigen Schritt nach Vorne getan, der es schwer machen wird sich noch weiter zu steigern. Der einzige Kritikpunkt, den der Ein oder Andere vielleicht anbringen wird, ist die Tatsache, das wohl die wenigsten unter uns die Songs tatsächlich verstehen, aber letztendlich ist der Gesang in der jeweiligen Heimatsprache in diesem Genre nicht unüblich und macht einen besonderen Reiz aus.
"Goi, Rode, Goi" ist eines der Highlights des Genres, wenn nicht sogar das Album des Jahres im Bereich Pagan Folk Metal.

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