Dark Age - Acedia


01. Kingdom Nevercome
02. Devote Yourself To Nothing
03. Neon Gardens
04. Snake Of June
05. Zeitgeist (Ghost In A Machine)
06. 10 Steps To Nausea
07. Halo Meridian
08. Underneath These Burdens
09. All The Unfullfilled
10. Babylon Riots
11. Myself Heretic
12. Vampyrez (Digipak-Bonustrack feat. Kai Hansen)

Bereits 1994 fand sich die Hamburger 'Dyer's Eve ' zusammen, ein Jahr später wurde der Name geändert und nach einem Song der Band Vader zu ‚Dark Age'. Seit damals hat sich ein beinahe einzigartiger Sound entwickelt, ein Melodic Death Metal Mix, durch den sich unvergleichliche Gitarrenmelodien und aggressive, raue Vocals ziehen - eine gelungene Mischung aus Melodie und Härte.

‚Acedia' ist nun also das neueste Werk und damit das sechste Studioalbum der Fünf, welches an den gefeierten Vorgänger ‚Minus Exitus' anzuknüpft.
Opener ‚Kingdome Nevercome' zeigt einem schnell den Pfad auf dem sich Dark Age bewegen. Eingängige melancholische Riffs und aggressiver Gesang, der zwischen Growls und cleanen Vocals wechselt, schaffen eine düstere Atmosphäre.

‚Acedia' kann frei übersetzt werden mit ‚Trägheit des Herzens', das ist aber auch das einzig träge. In den einzelnen Songs wechseln Dark Age zwischen flotten Arrangements und bittersüßen Melodien.
Der Einsatz von Elektronischen Elementen ist nicht zu überhören, harmonisiert aber mit dem Rest. Die intensiven Gitarrenparts, zum Teil schleppend, aber doch melodiös, gehen unter die Haut.

Selbst beim zigsten Durchlauf fällt mir immer noch etwas auf, was ich vorher nicht bemerkte. Es macht Spaß zuzuhören. Das Album ist modern und vielseitig, es glänzt durch Intensität, geschickte Arrangements und verlangt gerade dazu noch einmal genau hinzuhören.
'Dark Age - Brutal & modern Death Metal with unique melodic guitar lines.' - hier lohnt sich das Reinhören.

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