Deathbound - Non Compos Mentis


1. I hate them still
2. The wave called misery
3. Free shackles for everyone
4. The process of destruction
5. A better tomorrow
6. A reason for your fight
7. Hell could be the cure
8. When the seas are boiling
9. The blues of a dying man
10. Death comes for a visit
11. Non compos mentis
12. The world is but a memory
13. A need to survive

Vor 15 Jahren noch unter den Namen Twilight gegründet, können Deathbound mittlerweile eine gehörige Portion Erfahrung in Sachen Musik aufweisen. "Non Compos Mentis" ist das vierte Studioalbum des Trios und bietet insgesamt 14 Tracks, die sich zu einer Grindcore Attacke zusammen fügen.
Dabei handelt es sich weniger um eine Großoffensive denn mehr um kleine Metzeleien. Die 3-Minutengrenze wird lediglich beim Opener überschritten und das auch nur dank eines kleinen Intros.
Frei von Experimenten und Schnick Schnack machen Deathbound das, was sie am besten können und wofür sie ihre Fans lieben: Grindcore mit einer Priese Death Metal. Parallelen zu Rotten Sound kommen einem zwangsläufig in den Sinn, was sicherlich nicht negativ ist. Die Finnen prügeln sich mit ordentlichen Tempo durchs Arrangement, gönnen dem Hörer aber auch kurze Parts zum Innehalten und Headbangen.
Insgesamt ist "Non Compos Ments" frei von Schnörkeln und Innovationen, besticht aber durch seine Geradlinigkeit. Die Produktion überzeugt und baut ordentlich Druck auf, der die Eingeweide bearbeitet. Hier wird mächtig gerotzt was die Instrumente hergeben und Pausen sind für Weicheier. Letztendlich dauert das Intermezzo gerade mal eine halbe Stunde, die es aber in sich hat.

Deathbound erfinden den Grindcore zwar nicht neu, präsentieren schiere Zerstörung aber solide und auf hohen Niveau.
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