Fejd - Storm


1. Offerök
2. Svanesång
3. Älvorna Dansar
4. Vid Jore Å
5. Egils Polska
6. Storm
7. Varg I Veum
8. Äril
9. Skuld
10. Likfärd
11. Bergakungen Morgonstjärnan


Fejd wurden bereits 2001 von Patrik & Niklas Rimmerfors gegründet.
Das Duo hatte sich schon seit 1995 der schwedischen Folkmusik verschrieben und sie verarbeiteten dabei mittelalterliche Themen, welche sie sowohl auf authentischen als auch auf zeitgenössischen Instrumenten spielten. Mit Gründung der Band gingen die Schweden einen Schritt weiter und verwoben den Folk dezent mit Heavy Metal. Als Quintett beschränkte sich die Band zunächst auf das Spielen von Konzerten in ihrer Heimat, bevor sich dem Drängen der immer größer werden Fangemeinde nachgaben und nach zwei Demos 2006 endlich eine erste EP auf den Markt brachten. 2009 kam auch der erste Longplayer in die Läden.

12 Songs finden auf der "Storm" betitelten Scheibe Platz und gut 60 Minuten lang entführen die Schweden den Hörer in vergangene Zeiten und die Sagenwelt ihres Heimatlandes. Passend hierzu treten moderne Instrumente in den Hintergrund. Lediglich das Schlagzeug darf sich als gleichberechtigt mit mittelalterlichen Bouzouki, Kuhhorn, hölzerner Flöte und Weidenflöte verstehen. Bass und Keyboard blitzen vereinzelt durch und die E-Gitarre wird der Hörer gar vergeblich suchen. Die Songs an sich bieten eine gelungene Mischung aus eingängigen, tanzbaren Melodien und nachdenklichen Passagen.
Ergänzt durch hymnische, bisweilen schon beinahe epische Elemente präsentiert sich "Storm" als homogene Einheit. Der geschichtliche Inhalt der Lieder wird sich den Meisten wohl erst nach einem Sprachkurs erschließen, den Fejd singen ausschließlich in ihrer Heimatsprache. Aber das ist auch gut so, denn hierdurch wirkt das gesamte Album noch authentischer.

Mit ihrem Debüt "Storm" haben Fejd ein wirklich gelungenes Album produziert, welches den Folk zwar nicht revolutioniert, aber mit Sicherheit nicht nur für Anhänger dieses Genres ein Leckerbissen ist. Selbst wenn einige Songpassagen sich ähneln, kommt keine Langweile auf oder wird man der Scheibe gar überdrüssig. Einfach mal auf der Bandhomepage oder dem Myspace reinhören.

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