Insane - Our Island-Our Empire
1. It came from beyond2. Something is in the wind
3. 33
4. Hocus - Pocus
5. Ready to kill
6. How dare you?
7. Fuerteventura
8. Daredevil in the dark
9. Inside
10. Restart
11. Lelkem irànytü
Wirklich neu im Geschäft sind Insane aus Ungarn nun wirklich nicht. Bereits 1998 gründete sich diese viel versprechende Band in Budapest und arbeitete unermüdlich an ihrer Musik und ihrem Erfolg. Dennoch sind sie bis heute in unseren Breiten nahezu unbekannt, wenngleich es sie schon in diverse europäische Länder verschlagen hat und mit "Our Island - Our Empire" das nunmehr vierte Album der Ungarn zu haben ist.
Musikalisch halten sich die Jungs vornehmlich in Crossover und Nu Metal-Bereich angesiedelt. Sicherlich ist der Hype um dieses Genre, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, deutlich zurückgegangen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht noch immer seinen Reiz hat.
Genau hier setzen Insane an: keine großen Experimente sondern solide Arbeit steht im Vordergrund. Und die kann sich hören lassen, obwohl das Album auch einige Schwächen zeigt. Nach einem kurzen Intro legt die Combo so richtig los und es wird schnell wird die Frage aufgeworfen: Warum lässt der Durchbruch noch immer auf sich warten? Das Album ist über weite Strecken hüpftauglich und wirkt erfrischend verspielt. Aber genau hier liegt auch einer der Kritikpunkte. Das Quintett lässt verschiedenste Elemente aus Metal und Rock Genres einfließen, kann dabei aber nicht immer überzeugen. Insbesondere die aggressiven Brüllpassagen wirken aufgesetzt und kraftlos, jedoch nicht deplaziert.
Speziell die ersten drei Songs zeiden das Potential der Band und auch wenn der Longplayer im Mittelteil ein wenig orientierungslos wirkt, bekommen die Fünf zum Schluss noch die Kurve und hinterlassen insgesamt einen guten Eindruck.
Auch dieses Jahr werden Insane wieder auf Tour sein und neben zahlreichen Gigs in ihrer Heimat stehen auch Konzerte in Deutschland und Österreich auf dem Plan und ein Besuch lohnt sich sicherlich.
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