Malfeitor - Incubus


1. Down With Me
2. Into The Qliphot of Golachab
3. Mysterious, Mystical, Majestic
4. Promethean Fire
5. Typhonian Gods
6. Dark Saturnian Chaos
7. The Other Half
8. Void Of Voids
9. Incubus
10. Antisaturno (Thùnapsù)

Vor gut drei Jahren gründeten sich in Italien Malfeitor. Sie präsentierten zunächst eine Split-Ep mit "Amok" und bereits 2007 erschien der erste Longplayer "Unio Mystica Maxima". Dieser wurde sowohl von Presse als auch Fans freudig in die schwarzen Herzen geschlossen. Und nun steht mit "Incubus" der Nachfolger in den Startlöchern um die schwarzen Seelen zu erfreuen.

"Incubus" schließt nahtlos an den Erstling an. Vom Start weg wird geschrettert und finster gekreischt, was die Seele hergibt. Schnell wird klar: hier gibt es keine Experimente oder starke Neigung, etwas anderes als Black Metal in seiner reinsten Form zu zelebrieren. Ausgiebiges Bass- und Snaredrum Geprügel, böses Gekreisch und abgrundtiefe Growls, dazu permanent an der Seele zerrende Gitarren sind das Grundgerüst, mit denen die Italiener zu Werke gehen. Aber langweilige Eintönigkeit bleibt aus, denn die Jungs gönnen dem Hörer tatsächlich auch so etwas wie kleine Pausen. Gebetsanmutende Passagen sowie treibende Melodien im Mid-Tempo Bereich zeigen, das Malfeitor mehr zu bieten haben als nur Vollgasgetöse.
So wirkt "Incubus" erstaunlich abwechslungsreich für ein Album dieses Genres und die fast eine Stunde Spielzeit vergehen auch für jene, die Black Metal nicht zu ihrer favorisierten Stilrichtung zählen, erstaunlich schnell. Das soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass hier eine waschechte Perle des dunklen Metals vorliegt, die sich vorwiegend an den Wurzeln des Genres orientiert.
Persönlich überzeugt mich insbesondere der dämonische Gesang, welcher durchaus gut zu verstehen ist und so das positive Bild noch weiter abrundet. Entschuldigung, pentagramisiert.
Wer gepflegtes Gekloppe und Düsternis zu schätzen weiß, liegt mit Malfeitors "Incubus" schwarzrichtig, aber auch alle anderen sollten ruhig mal ein Ohr riskieren.

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