Ministry - The Last Dubber
1. Let's Go [La Fin Du Monde Mix]2. Watch Yourself [The Clocks Strike Thirteen Mix]
3. Life Is Good [Neuroplasticity Mix]
4. The Dick Song [Straight Outta Lincoln Mix]
5. The Last Sucker [Icke Mix]
6. No Glory [Sandpaper Condom Mix]
7. Death & Destruction [A Vote of Non-Confidence Mix]
8. Die In A Crash [Point of Impact Mix]
9. End Of Days Part 1 [One Less Sparrow Mix]
10. End Of Days Part 2 [Extreme Mayan Makeover Mix]
11. Let's Go [Dawn Of Oblivion Mix]
12. The Last Sucker [Hardware Revamp Mix]
‚Ministry, die gibt es noch?' Das war so mein erster Gedanke, als ich das neuste Werk im virtuellen Briefkasten fand. Tatsache ist, dass sich die Band 1981 gegründet hat und seit dem aus dem Bereich des Industrial nicht wegzudenken ist. 2007 erschien das letzte "echte" Album "The Last Sucker" gefolgt von einer Live-DVD "Adios...Putas Madres". Eigentlich ein würdiger Abschluss für eine der wegweisenden Bands des Genres.
2008 wurde aber noch eine Cover-CD nachgeschoben und nun steht mit "The Last Dubber" eine Remix Version des 2007er Albums in den Regalen. Es hat ein wenig von Ausverkauf, was Al Jourgensen da vollzieht.
Musikalisch sind einige Neuinterpretationen der Songs durchaus nicht immer uninteressant, auch wenn man stets dazu neigt, die neuen Tracks mit den Originalen zu vergleichen, wodurch der Hörgenuss leidet. "The Last Dubber" ist deutlich elektrolastiger und durch die nahezu vollkommene Abstinenz von Gitarren fehlt den Songs Kraft und Ausdrucksstärke. Nach etwa einem Drittel der Scheibe verstärkt sich der Eindruck der Austauschbarkeit der einzelnen Titel und auch wenn das ein oder andere experimentelle Element aufblitzt, fängt der Silberling an vor sich hin zu plätschern.
Nach etwas mehr als einer Stunde ist alles vorbei und es stellt sich die Frage nach dem "Warum?". Sicherlich ist "The Last Dubber" nicht das Schlechteste, was man seinem CD-Player antun kann, aber "kann man sich mal anhören" ist nicht der Anspruch der Ministry-Fangemeinde.
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