Bericht: Brother Firetribe, PAIN


Pain (SWE) sind mitten in ihrer großen Europa Tour und besuchten am 2.Feb. die schöne Hansestadt Hamburg.
Letztes Jahr waren Pain Supportband von Nightwish und haben dort schon eigene Fans dazu gewonnen. Aber auch so haben sie eine ansehnliche Fanbase.
Auf der diesjährigen Tour, wird die Band von Brother Firetribe supportet.
Etwa ein Freundschaftsdienst? Denn Emppu Vourinen (Gitarre) gehört nicht nur zur Band Brother Firetribe, sondern spielt auch bei Nightwish mit.

Brother Firetribe gründeten sich 2002. Zu dem Zeitpunkt hieß die Band noch False Metal.
Bis jetzt veröffentlichten sie zwei Alben "False Metal" und "Heart Full Of Fire". Das Letztere wurde am 30.Mai 2008 in Deutschland veröffentlich.
Ihr Musikstil ist eine Mischung aus Classic Rock und Metal. Ihre Songs haben den Sound der 80er, sehr rockig mit Elementen aus dem Metal.
Man sieht ihnen an, wie viel Spaß sie auf der Bühne und an ihrer Musik haben.
Emppu hüpfte auf der Bühne umher und macht ab und zu Faxen. Sänger Pekka genoss die Stimmung, die von den Leuten ausging.
Die Band kam mit ihren Songs wie "Heart Full Of Fire" und "Love Tonight" super gut an. Obwohl Brother Firetribe in eine ganz andere Musikrichtung gehen und nicht wirklich zu Pain passt, war das Publikum begeistert. Die Leute gingen mit der Musik mit und hatten eindeutig Spaß dabei. Vereinzelt wurde sogar geheadbangt. Die Band bekam am Ende einen herzlichen Applaus vom Publikum.

Die Umbaupause war nach einer halben Stunde vollbracht und so kamen Pain um 22 Uhr auf die Bühne und starteten gleich mit dem Song "I´m Going In", der aus ihren aktuellen Album "Cynic Paradise" ist. Direkt danach folgte der Song "Follow Me". Bei dem Song übernimmt die weibliche Stimme auf dem Album Anette Olzon (Nightwish). Auch allein gesungen von Peter, kam der Song bei den Fans sehr gut an. Es ist ein sehr popiger Song und ein typischer Ohrwurm.
Die Fans waren komplett aus dem Häuschen. Keiner von ihnen hielt das Konzert über still. Die Leute headbangten, sprangen und sangen mit. Die Halle war voll, wobei man bei der Vorband den Anschein noch nicht hatte, dass sich die Halle noch füllen würde.
Sänger Peter heizte die Menge ein und spielte einen Song nach den anderen.
Der Sound an diesem Abend war nicht der Beste. Wer öfters in die Markthalle geht um sich Konzerte anzuhören, kennt das Problem mit dem Sound.
An dem Abend hätte man Pain auch in die Schublade " Industrial" stecken können. Die Songs klangen sehr elektronisch, unterstützt wurde dies vom Keyboard, das vom Band kam. Durch das Ganze hatten die Songs etwas poppiges und klangen nicht wie gewohnt.
Pain spielten Songs wie "Nailed To The Ground", "Zombie Slam" und "Bitch".
Nach 1 ½ Stunden Spielzeit, war es Zeit sich zu verabschieden. Die Band bedankte sich bei dem Publikum und bekam von ihren Fans einen ordentlichen Applaus.

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