Bericht: SIC, Artas, Hatesphere


Am 14.4. wurde das Logo in Hamburg ordentlich gerockt, denn die Thrash Metal Bands Hatesphere, The Dying, Artas und SIC machten auf Ihrer großen Europa Tour Halt in der schönen Hansestadt.

Zu Beginn verlief nicht alles nach Plan. Der Club hatte auf ihrer Homepage nicht bekannt gegeben, dass das Konzert nicht um 21 Uhr wie eigentlich geplant anfängt, sondern schon um 20:20 Uhr. Dementsprächend war im Logo noch nicht viel los, als die erste Band - SIC - ihren Auftritt hatte. Es waren ca. 25 Personen da. Das Publikum war am Anfang noch sehr zurückhaltend und kam nicht wirklich aus sich heraus. Vereinzelt standen Herren vor der Bühne und headbangten zu den Songs. Die Band selbst hat sich nichts anmerken lassen und hat einen souveränen Auftritt hingelegt.
Die fünf Jungs, die da wären Mikkjal (Vocals), Eddie (E-Guitar), Frans (E-Guitar), Gudmar (E-Bass) und Magnus (Drums), kommen von den Färöern. Zu Hause haben Sie eine große Fanbasis und eine eigene Modebewegung bei den weiblichen Fans, die liebevoll "SIC chicks" genannt werden. In den Charts spielen sie in ihrer Heimat ganz oben mit und jetzt wollen sie Europa erobern.
Ihr Sound ist sehr kraftvoll, schon allein durch die Stimme von Mikkjal, in der viel Power steckt. Trotz einer Erkältung, die sich auf seine Stimme gelegt hatte, zog er das Konzert mit guter konstanter Leistung durch.

Setlist:
Keep It To Yourself | My Hell | Acid | Roots Bloody Roots (Sepultura Cover) | Fuel The Hate | Fighters They Bleed

Nach SIC kamen die Jungs von Artas auf die Bühne. Da haben wir Obimahan (Vocals), Sid (Gitarre), Hannes (Gitarre, Gesang), Radek (Bass) und Chris (Drums). Artas kommen aus Österreich und haben 2008 ihr erstes Album "The Healing" veröffentlicht. Ihre Texte sind manchmal mit viel Humor zusehen, wie bei den Song "Fick das Fett". Sie singen auf deutsch, englisch und spanisch. Zu ihrem Markenzeichen zählt eine schwarze Flagge, die live öfters durch den Sänger Obimahan zum Einsatz kommt, wenn er sie über das Publikum schwingt.
Artas spielen ihre Songs mit viel Energie und die Stimmen von Obimahan und Hannes sind Ausdruck stark. Der Club wurde immer voller und sogar die SIC Jungs mischten sich unter das Publikum und jubelten der Band zu. Artas hatten noch einen sehr speziellen Song dabei. Ein Cover von Coolio - "Gangsta's Paradise", der auch auf dem Album zu finden ist. Wie ich finde sehr gewagt für eine Thrash Metal Band, aber Artas haben den Song gut umgesetzt und beim Publikum kam er gut an. Komischerweise war das Publikum ziemlich Text sicher.
Die Leute waren begeistert.

The Dying habe ich leider nicht gesehen, weil ich ein Interview in der Zeit hatte.

Jetzt war es Zeit für den Headliner. Es war schon ziemlich warm im Club und Hatesphere haben zusätzlich noch einmal dafür gesorgt, dass das Publikum ins Schwitzen kam.
Die Band kommt aus Dänemark und geht in die Richtung Thrash/ Death Metal. Peter (Gitarre), auch Pepe genannt, ist heute noch das einzige Mitglied in der Band, der von Anfang an mit dabei ist. Dabei sind noch Jonathan "Joller" (Vocals), Mixen (Bass), Jakob (Gitarre) und Dennis (Drums) Gegründet wurde Hatesphere im Jahre 1993, aber erst 2001 veröffentlichten sie ihr erstes Album "Hatesphere".
Auf der jetzigen Tour stellten Sie ihr neustes Album "To The Nines" vor. Songs wie "Backstabber", "To the Nines" und "Oceans of Blood" gehen durch und durch. Still halten ist bei der Band nicht möglich. Die Gitarrenriffs sind stark und auch durch den Sänger "Joller", der erst seit 2007 in der Band ist, bekommen die Songs noch mehr Power.
Die Setlist war eine bunte Mischung aus alten und neuen Songs.
Zum Schluss gaben Hatesphere noch zwei Zugaben und verabschiedet sich beim Publikum.

Setlist:
To The Nines | Even If It Kills Me | 500 Dead People | Deathtrip | Heaven Is Ready To Fall | Backstabber | Cloaked In Shit | The Slain | The Wirting..s On The Wall | Forever War | Clarity | The Coming Of Chaos | Zugabe: Sickness Within | Oceans Of Blood

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